Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut) pflegen und beruhigen

Keratosis Pilaris, auch bekannt als Reibeisenhaut, ist eine häufige Hauterkrankung, die sich durch raue, kleine Erhebungen auf der Haut bemerkbar macht. Sie tritt oft an den Oberarmen, Oberschenkeln, am Gesäß und manchmal im Gesicht auf und entsteht durch eine Verhornungsstörung der Haarfollikel. Reibeisenhaut neigt oft dazu, mit dem Alter abzumildern, da die Haut dann weniger Talg und Keratin produziert. Die genetische Veranlagung, trockene Haut, hormonelle Veränderungen oder auch weitere Hauterkrankungen gehören zu den möglichen Ursachen. Eine regelmäßige und gezielte Hautpflegeroutine kann die Symptome der Reibeisenhaut deutlich verbessern.

5 Produkte

Noch Fragen? Wir haben Antworten.

Grundsätzlich wird bei Reibeisenhaut empfohlen, chemische Peelings anstelle von mechanischen Peelings zu verwenden. Chemische Peelings enthalten sanfte Säuren wie Alpha-Hydroxysäuren (AHA), wie Milchsäure, oder Beta-Hydroxysäuren (BHA), wie Salicylsäure. Diese Säuren lösen abgestorbene Hautzellen auf und verbessern die Hautstruktur, ohne die Hautoberfläche durch Reibung zu irritieren. Sie dringen in die Poren ein, entfernen Verhornungen und helfen dabei, die Haarfollikel freizuhalten, was besonders bei Reibeisenhaut wichtig ist. Mechanische Peelings hingegen, die auf Reibung durch kleine Partikel oder Bürsten basieren, können bei Keratosis Pilaris die Haut reizen und die Symptome verschlimmern. Die raue Haut könnte durch das mechanische Rubbeln empfindlicher und entzündlicher werden, was den gegenteiligen Effekt zur Folge hätte.

Am effektivsten sind feuchtigkeitsspendende Cremes oder Lotionen, die reich an hautglättenden Inhaltsstoffen wie Harnstoff (Urea), Glycerin und Ceramiden sind. Diese Inhaltsstoffe helfen, die Feuchtigkeitsbalance der Haut wiederherzustellen und raue, trockene Haut geschmeidiger zu machen. Es ist wichtig, auf parfümfreie und milde Feuchtigkeitscremes zu setzen, um Irritationen zu vermeiden. Tägliche Anwendung nach dem Duschen hilft, die Haut weich und glatt zu halten, und beugt trockenen, rauen Stellen vor.

Keratosis Pilaris ist in der Regel genetisch bedingt und kann daher nicht vollständig verhindert werden. Dennoch gibt es viele Maßnahmen, um die Symptome zu kontrollieren und das Hautbild zu verbessern. Durch eine Kombination aus regelmäßiger Feuchtigkeitspflege, sanftem Peeling, milder Reinigung und dem Schutz vor äußeren Einflüssen wie Hitze und Sonne kann das Erscheinungsbild von Reibeisenhaut deutlich gemildert werden.

Pflege für Keratosis Pilaris (Reibeisenhaut)

Die Pflegeroutine sollte mit einer milden seifenfreien Reinigung beginnen, die die Haut nicht austrocknet. Regelmäßige chemische Peelings mit AHA- (Alpha-Hydroxysäuren) oder BHA-Säuren (Beta-Hydroxysäuren) helfen, die abgestorbenen Hautzellen sanft zu entfernen und die Poren zu befreien, ohne die Haut zu schädigen. Bei der täglichen Feuchtigkeitspflege ist es wichtig die Haut zu hydratisieren und die raue Hautstruktur zu glätten. Urea und Glycerin helfen dabei die Haut weicher zu machen. Da die betroffenen Hautstellen empfindlich auf Sonneneinstrahlung reagieren können, sollte auch täglich Sonnenschutz verwendet werden. Wirkstoffe, wie Urea, Milchsäure, Salicylsäure, Glycolsäure und Ceramide haben sich als besonders wirksam bei der Behandlung von Keratosis Pilaris erwiesen. Mit der richtigen Pflegeroutine, die auf sanfte Reinigung, regelmäßige Exfoliation und intensive und glättende Feuchtigkeitspflege setzt, lässt sich die Hauttextur sichtbar verbessern und das Hautbild glätten.

Achte auf Deine Pflegegewohnheiten

Aggressive Peelings, alkoholhaltige und sulfathaltige Produkte, schwere & komedogene Öle sowie hochkonzentrierte Retinoide und zu heißes und zu häufiges Waschen können die Symptome verschlimmern. Mit einer regelmäßigen, schonenden Pflege kannst du das Erscheinungsbild Deiner Haut deutlich verbessern.